WURZELTOTE ZÄHNE

Wurzelkanalbehandlungen

Wurzeltote Zähne – stille Störenfriede im Körper

Belastungen erkennen, Gesundheit gezielt unterstützen

Wie stille Entzündungen entstehen

Wenn der Körper dauerhaft im Hintergrund kämpft

Ein zentrales Problem bei wurzeltoten Zähnen ist nicht der akute Schmerz – sondern die Chronifizierung der Entzündung. Das Immunsystem reagiert auf verbliebene Bakterien oder abgestorbenes Gewebe im Zahn, versucht den Entzündungsprozess lokal einzudämmen – oft mit Erfolg, zumindest was die Schmerzfreiheit betrifft. Doch im Hintergrund bleibt der Körper dauerhaft in Alarmbereitschaft.

Diese sogenannten stillen Entzündungen belasten das Immunsystem kontinuierlich – häufig über Jahre hinweg, ohne dass Betroffene es bemerken. Zähne, die eine Wurzelkanalbehandlung hinter sich haben, gelten als devital, also nicht mehr lebendig. Sie verbleiben zwar funktionell im Mundraum, sind jedoch aus biologischer Sicht kein aktives Organ mehr.

In der ganzheitlich-biologischen Zahnmedizin stellen wir uns daher bewusst die Frage, welchen Einfluss tote Zahnstrukturen auf die Gesundheit des gesamten Organismus haben können – und ob eine Entlastung des Körpers durch deren Entfernung sinnvoll ist.

Zahnerhalt oder Keramikimplantat?

Biologische Entscheidung mit Blick auf Ihre Gesundheit

Wurzeltote Zähne können den Körper dauerhaft belasten – auch wenn keine akuten Beschwerden auftreten. In der biologischen Zahnmedizin kann es daher sinnvoll sein, diese durch biokompatible Keramikimplantate zu ersetzen. Ob ein Austausch im individuellen Fall empfehlenswert ist, klären wir anhand Ihrer gesamten gesundheitlichen Situation.

Möglicher Behandlungsablauf:

  • 3D-Röntgen des Kiefers (DVT)

  • Optional: Mercaptan-/Thioether-Test (IMD Berlin)

  • Mikronährstoff-Vorbereitung (z. B. Vitamin D3)

  • Schonende Zahnentfernung und Entzündungsreinigung

  • Ozon-Sauerstoff-Desinfektion

  • A-PRF-Eigenbluttherapie zur Wundheilung

  • Sofortimplantat aus Keramik – für Funktion und Ästhetik