Parodontitis ist eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparats – also des Gewebes, das den Zahn fest im Kiefer verankert. Dazu zählen Knochen, Fasern und das Zahnfleisch. Oft verläuft die Erkrankung über Jahre hinweg unbemerkt.
Wird sie nicht rechtzeitig behandelt, kann sie zu Zahnverlust führen und den gesamten Organismus belasten. Im Rahmen unserer regelmäßigen Prophylaxe erkennen wir erste Anzeichen frühzeitig – und beugen rechtzeitig vor.
Die Hauptursache für Parodontitis ist bakterieller Zahnbelag – besonders in den Zahnzwischenräumen. Wird dieser nicht gründlich entfernt, kann sich ein schädlicher Biofilm bilden, der das Zahnfleisch reizt und in tiefere Gewebeschichten eindringt. Die Folge: Entzündung und Rückgang des Zahnhalteapparats.
Faktoren wie Vitaminmangel, Stress, Zähneknirschen oder Rauchen können den Verlauf zusätzlich beschleunigen. Unbehandelt kann sich die Entzündung auf den gesamten Körper auswirken – etwa auf das Herz-Kreislauf-System, den Blutzucker oder in der Schwangerschaft. Auch eine Ansteckung des Partners ist möglich – daher ist eine ganzheitliche Diagnostik entscheidend.
Parodontitis verläuft oft schleichend – doch der Körper sendet früh erste Hinweise. Zu den häufigsten Symptomen zählen:
Zahnfleischbluten
Gerötetes, geschwollenes Zahnfleisch
Zahnfleischrückgang („Zähne wirken länger“)
Lückenbildung durch Zahnwanderung
Wackelnde Zähne oder Zahnverlust
Anhaltender Mundgeruch oder schlechter Geschmack
Wird Parodontitis früh erkannt, lässt sich der Verlauf deutlich besser kontrollieren. Im Mittelpunkt der Behandlung steht die gründliche Reinigung der Mundhöhle – insbesondere die Entfernung von Plaque und Biofilm.
Unterstützend setzen wir auf schonende Verfahren wie Ozon- oder Lasertherapie, die keimreduzierend und heilungsfördernd wirken. Ergänzend prüfen wir per Blutanalyse mögliche Nährstoffmängel und empfehlen passende Ausgleichsmaßnahmen.
Für langfristigen Erfolg ist eine regelmäßige Nachsorge im Rahmen unseres individuellen Parodontitis-Prophylaxeprogramms entscheidend.